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Vortrag Anti-Graffiti-Schutzsysteme
von
Dr. Schaum – Forschung- und Entwicklungsabteilung der Firma NewPro |
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Einleitung
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Das Thema unseres Vortrages lautet: |
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Gliederung des Vortrages |
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Die Fa. NewPro / Monheim am
Rhein / Düsseldorf, die ich hier vertrete, entwickelt und vertreibt
Produkte zur Bauwerkserhaltung, zur Entfernung von Graffitischmierereien
und zum vorbeugenden Schutz von Oberflächen. Wir sind die
Oberflächenspezialisten.
Graffitischmierereien, Parolen, und das Ankleben von Plakaten an
Hausfassaden, Denkmälern, Schaltkästen oder anderen Einrichtungen ist in
Großstädten mittler-weile leider ein allgegenwärtiges Problem. Für die einen
ist es Art für die anderen Menschen der Stein des Anstoßes. |
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Graffitischmiererei |
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Die
Entfernung von Verunreinigungen muss trotz der Vielzahl und Art der
Verunreinigungen schnell und umfassend sein, ohne die Gebäudeoberflächen
gravierend zu schädigen. Eine Reinigung ohne Schäden der Fassadenoberflächen
und ohne Umweltbelastungen (Luftpfad Lösemittel, Wasserpfad
Abwasserbestandteile) ist sie schwierig zu erreichen.
Daher
entwickelt die Fa. NewPro neben Materialien zur
Graffitientfernung (teilweise mit biologisch abbaubaren Bestandteilen)
Graffitischutzsysteme für Fassadenober-flächen.
Die
Anwendung von Graffitischutzsystemen erfordert zur gezielten Auswahl als
erstes eine genaue Information über die Art der verwendeten
Fassadenbaustoffe. |
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Eigenschaften der Fassadenbaustoffe
Abhängig
von der chemischen Zusammensetzung und dem Gefügebau unterscheiden sich die
Eigenschaften von Fassaden erheblich.
Graffitischutz und die Haftung von Graffitischmierereien hängen absolut von
der Art der verwendeten Fassadenbaustoffe ab.
Während
Kalk-, Gips- und Eisenoberflächen infolge
Verwitterung relativ unbeständig sind und Umwelteinflüssen stark
unterliegen, sind Klinkeroberflächen, oberflächenbeschichtete Baustoffe,
Kunststoffe und Glas von Umwelteinflüssen kurzfristig nicht so stark
abhängig.
Für
Graffitischutzsysteme ist die chemische Reaktivität von Oberflächen also ein
sehr wichtiges Argument. Für die Haftung von Graffitischutzsystemen und
Graffiti selbst ist die Phasengrenzfläche der Oberfläche und damit der
Benetzungsgrad einer Oberfläche ausschlaggebend.
Während
Kunststoffe einen sehr schlechten Benetzungsgrad haben, sind bspw.
Metalloberflächen leicht zu beschichten.
Wir kennen
derzeit folgende häufig vorkommenden Oberflächen: |
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Fassadenoberflächen |
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Man
unterscheidet polykristalline Gefüge (Bsp. Metalle) und poröse Gefüge wie
Sandsteine mit vielen Poren. Je nach Art der Poren finden unterschiedliche
Diffusionsvorgänge statt zwischen Oberfläche und tieferen Bereichen der
Werkstoffe.
Ich
wiederhole: Die Charakterisierung von Baustoffen findet über das
Porenvolumen und die Porengrößenverteilung statt.
Neben den
baustoffspezifischen Kenngrößen ist für das Verständnis der Haftung von
Graffitischutzsystemen bzw. des Entfernens von Graffiti die Rauhigkeit der
jeweiligen Fassadenoberfläche von großer Bedeutung. Graffitischutzsysteme
müssen einen geschlossenen Film auf der Oberfläche ausbilden. Je rauer die
Oberfläche ist, umso größer bzw. dicker muss bei Graffitischutzsystemen die
Auftragsmenge sein. Dies wirkt sich ungünstig auf das optische
Erscheinungsbild aus. Es kann durch eine Veränderung des Brechungswinkels
im Licht im Vergleich zur unbehandelten Fläche ein schwacher Glanz, eine
Verdunklung oder auch eine Farbvertiefung eintreten. |
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Allgemein gilt: |
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Wo
Graffitischmierereien gut haften, haften auch Schutzsysteme gut, z.B.
Natursteine aus Sandstein oder Tuff
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Aber
auch auf glatten Glasoberflächen, die gut benetzbar sind, und auf
verzinkten Stahloberflächen haftet Graffiti gut.
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Kunststoffoberflächen z.B. aus Plexiglas (Polymethylmethacrylat,
Polycarbonat, epoxidgebundene Materialien) haben gegenüber org. Lösemitteln,
die sowohl in Graffitischutzsystemen als auch in Lacken vorhanden sind, eine
gewisse Löslichkeit. Kunststoffoberflächen verändern sich.
Wenn
Oberflächen mit Anstrichen auf mineralischer Basis oder einer
Farb-beschichtung versehen sind, verändern sich die Eigenschaften der
mineralischen Baustoffe.
Auch
Holztüren mit und ohne Anstrich haben unterschiedliche Benetzbarkeiten. |
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Graffitischutzsysteme
Eine
Einteilung von Graffitischutzsystemen erfolgt gemäß ihrer Beständigkeit.
Es wird
berücksichtigt, ob das Graffitischutzsystem bei einer erforderlichen
Reinigung mit entfernt wird oder ob es erhalten bleibt.
Allgemeines Prinzip aller Schutzsysteme ist das Auftragen einer Trennschicht
unterschiedlicher Beständigkeit auf die Fassadenoberfläche. Dadurch wird ein
direkter Kontakt von Graffiti mit der Baustoffoberfläche verhindert. |
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Man unterscheidet
hierbei:
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Permanente Systeme
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semi-permanente Systeme
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temporäre Systeme
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Permanente Systeme |
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3.1
Permanente Systeme
Bei
diesen Systemen handelt es sich um Trennschichten, die von den
Reinigungsagentien nicht angegriffen werden und nach der Beseitigung eines
Graffitiauftrages ohne Erneuerung weiter wirksam bleiben.
Ein
Permanentsystem besteht aus mehreren Schichten, in die die wirksame Schicht
eingebunden ist. Diese setzt die Graffitihaftung herab und ist mit dem
Untergrund verbunden. Diese Deckschicht heißt „top coating“ und wird über
Primer, Imprägnierung oder Grundierung mit dem Untergrund verbunden. Dies
ist notwendig, da „top coatings“ allein keinen dauerbeständigen Verbund zum
Untergrund erbringen können und auch bei porösen Baustoffen, die Poren
vorher verschlossen werden müssen. Ansonsten würden beim Trocknen Luftblasen
in der Schutzschicht entstehen, die zu Rissen führen.
Eine
Farbtonvertiefung, ein Glanz oder die Glättung einer anfänglich rauen
Oberfläche lassen Permanentsysteme erkennen.
Überwiegend zum Einsatz kommen sie an Betonfassaden.
Die
permanente Hauptschicht besteht meistens aus Polyurethan oder Epoxid-harzen.
Sie entstehen beim Auftrag als Zweikomponentensystem (Polyurethan Polyol +
Diphenylmethandiisocyanat). Nach dem Auftrag auf der Fassade reagieren die
beiden Chemikalien zu langkettigen Polymeren, die eine dichte Beschichtung
ausbilden. Man verwendet ein Einkomponentenprodukt, welches durch Reaktion
entstanden ist. Man kann aber auch Polymere in Lösemitteln auflösen und
auftragen. Nach Jahren kann bei Permanentsystemen oftmals eine erneute
Schutzschicht ohne Komplikationen aufgetragen werden.
Nachteil
dieses Systems ist die verminderte Wasserdampfdurchlässigkeit der
Fassadenwände. |
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Semi-permanente Systeme |
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3.2
Semi-permanente Systeme
Semi-permanente Systeme bestehen aus einer Kombination einer
Grundbeschichtung und einer Opferschicht. Letztere wird bei der Entfernung
zusammen mit dem Graffiti abgetragen. Alternativ gibt es Einschichtsysteme,
wobei das System bei der Graffitientfernung angelöst oder abgetragen wird.
Die Opferschicht muss nach jeder Reinigung erneut aufgetragen bzw. ergänzt
werden.
Einschichtsysteme bestehen aus hydrophobierenden bzw. oleophobierenden
Produkten, bestehend aus modifizierten oligomeren Alkoxisiloxanen oder aus
Formulierungen aus Siloxanen und Acrylaten.
Vorteil:
sie sind optisch gering wahrnehmbar, relativ gute
Wasserdampfdurch-lässigkeit. Die Beständigkeit entspricht der der
permanenten Systeme.
Interessant sind hierbei Mehrschichtsysteme, die aus einer Kombination von
Imprägnierung und Opferschicht bestehen. Als wirksame Trennschicht bzw.
Opferschicht werden Acrylate, Biopolymere, wachsartige Verbindungen oder
Paraffine eingesetzt, Die Opferschicht ermöglicht hierbei die
Graffitientfernung ohne lösemittelhaltige Produkte. Erhöhte Temperatur führt
zur Entfernung des Wachses und des Graffitis. |
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Temporäre Systems |
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3.3
Temporäre Systeme
Bei temporären Systemen
handelt es sich um einschichtige Systeme. Es wird ein chemisch einheitliches
Produkt mehrfach aufgetragen.
Vorteil optisch nicht
wahrnehmbar, gute Wasserdampfdurchlässigkeit.
Eingefärbte Produktvarianten
sind am Markt erhältlich.
Die Dauerhaftigkeit dieses
Graffitischutzes ist aber begrenzt, da schon durch Wasser Löseerscheinungen
eintreten können.
Als Chemikalien kommen für
solche Systeme Acrylate, metallvernetzte Acrylate und Polysaccharide sowie
wachsartige Verbindungen zum Einsatz.
Auch dünne transparente Folie,
die man auf glatte zu schützende Flächen aufbringt, fallen unter diese
Systeme. Durch Abziehen der Folie entfernt man das Graffiti. Dieses System
hat sich bei Verkehrsschildern bewährt. |
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Vorbereiten von
Fassadenoberflächen |
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Vorbereiten von Fassadenoberflächen
Die
Anwendung des ausgewählten Graffiti-Schutzsystems erfordert eine angemessene
Vorbehandlung der Fassadenoberflächen. Häufig muss die Fassadenoberfläche
gereinigt werden. Zu beachten ist bei Denkmälern, dass eine Reinigung ein
Abtrag der Oberfläche oder eine Materialumwandlung im unmittelbaren
Oberflächenbereich bedingt. Die Wechselwirkung der Atmosphäre mit den
Baustoffen führte zu einer Veränderung der Oberfläche des Materials im
Rahmen von Verwitterung. Folglich führt auch eine Reinigung zu einer
Veränderung der aktuellen Oberfläche. Nach jeder Reinigung ergibt sich ein
neues „Schadensbild“. Einfach ist es, wenn nur Staubpartikel,
Aerosolablagerungen usw. entfernt werden müssen. Gravierender ist der
Aufwand wenn Materialien einen festen Verbund zur Oberfläche aufbauen
konnten. Im Extremfall sind auf Bauwerken zentimeterdicke Krusten aus
chemischen Reaktionsprodukten von Luftschadstoffen, org. Materialien und
Umwandlungsprodukten von Baustoffen. |
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Es
gibt daher zahlreiche Arten der Reinigung von Fassaden und Werksteinen.
Man
unterscheidet:
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Nassreinigung (Wasser heiß/kalt, mit / ohne Druck, Wasser + Granulat
Chemikalien (Säuren, Laugen Lösemittel, Mischungen)
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Trockenreinigung (handwerklich bürsten, schleifen, spitzen, Sandstrahlen)
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Feuchtreinigung (Nebelstrahlverfahren)
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Planung – Ausschreibung – Leistungsverzeichnis Check |
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Vorgehensweise zur Ausschreibung von Graffitischutzmaßnahmen
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Entfernung von Graffitis |
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Entfernung von Graffitis
Von
einer unbehandelten Oberfläche lässt sich Graffiti im Allgemeinen nur schwer
entfernen. Verwendet man ein Graffiti-Schutzsystem ist die Entfernung
deutlich erleichtert. Sowohl die Menge der Reinigungschemikalien als auch
die Menge Reinigungswasser und Strahlgut verringert sich.
Es gibt
chemische und physikalische Reinigungsverfahren. Beim Abbeizen wird z.B.
angedickte Kalilauge auf die Fassade gebracht. Es findet eine Verseifung der
Esterbindung in Farbmolekülen statt. Hierbei wird die chemische Bindung des
Bindemittels der Graffitimaterialien zerstört. Danach erfolgt Abspülen mit
Wasser. Die Einwirkzeit beträgt 15 Min. bis 1 Stunde. Das Waschwasser ist
stark alkalisch und unterliegt Einleiterbedingungen.Org.
Lösemittel führen zum Quellen des Bindemittels im Graffiti und erleichtern
dadurch seine Entfernung. Geeignete Lösemittel sind N-Methyl-2-Pyrrolidon, Methylisobutylketeon, Terpentin, Butyrolacton u.a. MAK-Werte und die
biochemische Abbaubarkeit der Lösemittel sind zu beachten.
Erwähnenswert ist dass der Chemikalienverbrauch für ungeschützte Oberflächen
10mal größer ist als für Oberflächen die bspw. mit Graffiti Magic geschützt
waren.
Physikalische Verfahren beruhen auf der abrasiven Wirkung von
Mineralpartikeln oder auf der Einwirkung von Wasserdampf oder Wasser.
Bei
semitemporären und temporären Schutzsystemen wird die Reinigung mit
Hochdruckwasserreinigung empfohlen.
Abrasive
Verfahren werden nur bei schwer zu entfernenden Verunreinigungen eingesetzt.
Sie können zu einer Oberflächenveränderung führen. Deshalb muss dann oft die
gesamte Oberfläche bearbeitet werden.
Neuere
Verfahren zur Graffitientfernung sind das Cryo-clean-Verfahren mit
Kohlensäureeispellets. Beim Verdampfen der Kohlensäure kommt es zu einer
starken Abkühlung der Oberfläche und einem Abplatzen der Bindemittel des
Graffitis. Eine weitere Variante ist die Reinigung mit einem Impulslaser.
Die Energie des Laserimpulses führt zum Abplatzen kleinster Partikel des
Graffitis und zur Verdampfung des Graffitis. Beide Verfahren stecken noch in
den Kinderschuhen und sind leider noch nicht kostengünstig einsetzbar. |
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Neuere Entwicklungen im Bereich Graffiti-Schutzsysteme |
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Neuere
Entwicklungen im Bereich Graffiti-Schutzsysteme
Neuere
Entwicklungen im Bereich Graffiti-Schutzsysteme kommen aus dem Bereich der
Nanochemie, also der Chemie der kleinsten Teilchen.
Produkte
dieser Bereiche werden eingesetzt zur Beschichtung von Glas, Edelstahl und
weiteren Materialien. Daher liegt es auch nahe diese Systeme in
Graffiti-Schutzsysteme einzubauen.
Systeme,
die unter dem Begriff Sol-Gel Chemie laufen, werden von uns in
Graffiti-Schutzsysteme eingebaut und dienen als Hauptkomponente der
Beschichtung in Permanentsystemen (siehe dazu NewPro-Nano SteinPlus).
Chemisch
gesehen handelt es sich hierbei um Fluorsilane, bzw. Methylsilane, die in
einem System auf die Oberfläche aufgebracht werden und beim Verdampfen der
Lösemittel sich auf Oberflächen ausrichten.
Zurzeit
läuft ein von der EU finanziertes Forschungsvorhaben, wobei man versucht
temporäre und permanente Systeme in sich zu vereinen. Dieses System soll
zukünftig im Bereich Denkmalschutz eingesetzt werden.
Anlässlich der Fachmesse „ Farbe, Ausbau und Fassade“ letzter Woche in Köln
wurden Lackfarben mit einem Anti-Graffitianstrich vorgestellt. Sie sollen es
ermöglichen, dass Graffiti-Schmierereien einfacher und kostengünstiger als
bisher entfernt werden können. Ob dies auch den Tatsachen entspricht und zu
welchem Preis sie angeboten werden muss sich erst in der Praxis beweisen. |
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In der Graffiti-Szene gibt es eine neue Methode namens "Etching".
Dieses Verfahren, bei dem Flusssäure zum Anätzen von glatten Oberflächen wie
Glas eingesetzt wird, ist extrem gefährlich.
Flusssäure ist sowohl stark ätzend als auch giftig (vgl.
Gefahrstoffverordnung).
Sie gefährdet all jene, die damit in Berührung kommen, seien es Sprayer
selbst, aber auch Reinigungspersonal und Unbeteiligte. Oft sind
Wartehäuschen des öffentlichen Nahverkehrs Ziel der "Etching-Szene".
Um die erheblichen Gesundheitsgefahren, die beim Berühren oder beim
Befeuchten entsprechender Schmierereien für das Reinigungspersonal besteht,
sollten nur geschulte Fachkräfte diese Flächen reinigen.
Ein-Euro-Jobber oder Schulklassen, die in Gemeinschaftsaktionen zur
Reinigung von Graffiti-Schmierereien herangezogen werden, sind bei solchen
Themen absolut ungeeignetes Reinigungspersonal. Nur Fachpersonal eventuell
mit Schutzkleidung (säurefeste Handschuhe, Schutzbrillen bei Naßreinigung)
sollten zur Reinigung eingesetzt werden.
Sowohl im Ruhrgebiet, in Berlin aber auch in regionalen Zentren wie
Saarbrücken tritt dieses Problem in letzter Zeit gehäuft auf. |
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Ein Bsp.
für einen kostengünstigen Graffitischutz sind die Produkte Graffiti Magic
als Mattversion oder Poster Magic als Glanzversion von der Firma NewPro als
Langzeitschutz. Ein Objekt mit Graffiti Magic Matt wurde im Jahre 2004 in
Bielefeld, Ravensbergerstr. 36 appliziert und hat dort als Schutzschicht
einige Graffitianschläge unbeschadet überstanden ( ohne Neuanstrich).
Vorteil unseres Langzeitsystems ist es, dass Graffitientfernungen in 85% der
Fälle mit warmen Seifenwasser entfernt werden ohne einen zusätzlichen
Entferner. Unser Spezialentferner wird dann für die
restlichen 15% der Fälle eingesetzt. Eine Neubeschichtung muss aber nicht mehr
aufgetragen werden. Ein weiterer Vorteil unseres Permanentsystemes ist,
dass Plakate nicht haften auf dem Untergrund von Graffiti Magic und Poster
Magic. Unsere Systeme sind mehr als 10 Jahre im Markt. Als neustes
Referenzobjekt ist es uns gelungen, dass das neue Wembley Stadion in London
mit Graffiti Magic Matt seitens der Spanischen Treppe vor Graffitiattacken
zu schützen.
Alternativ haben wir Opferschichtsysteme in unserer Produktfamilie wie zum
Bsp. NewPro-GS 207 Graffitischutzsystem für saugende Steinoberflächen,
NewPro-GS 206 Graffitischutzsystem für Kunststoff- und Metalloberflächen und
Graffiti-schutz GS 204 für Marmor und Granit.
Sicherlich gibt es auch andere Schutzsysteme, die sich hier vorstellen. Aber
erst der Praxistest und die Untergrundbestimmung durch den Spezialisten des
Verarbeitungsfachbetriebes gewährleistet die richtige Wahl des
Graffitischutzes.
Graffiti
Magic and Poster Magic als Permanentsysteme sowie unsere NewPro
Opferschichtsysteme für den Graffitischutz können Ihnen dabei helfen die
erste Wahl zu sein.
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